Unsere Zuchtgruppe bestand aus 7 Tieren im Verhältnis 2/5

 

Handelsnamen:

Melanochromis Johanni

 

Verbreitung:

Melanochromis johanni kommt an der Ostküste zwischen Makanjila Point und Metangula häufig vor.

 

Varianten und Morphen:

Die Männchen bei Chuanga, einige Kilometer nördlich von Metangula, sind fast völlig schwarz und zeigen einige hellblaue Punkte an der Stelle, an der die Männchen anderer Populationen hellblaue Linien haben.

 

Maximale Länge:

Männchen erreichen eine Gesamtlänge von etwa 10cm. Die Weibchen wachsen auf eine Größe von maximal etwa 7,5cm heran.

 

Biotop:

Melanochromis johanni kommt in der Übergangszone in etwa 5 bis 15m Tiefe vor. Er wird meistens in der Nähe von Felsen gesehen.

 

Ernährung:

Melanochromis johanni frisst vom Aufwuchs der Felsen, wurde aber auch schon beim Planktonfressen im offenen Wasser gesehen.

 

Ablaichverhalten:

Männchen in voller Brutfärbung sieht man regelmäßig vom Aufwuchs fressen. Sie zeigen keine Revieraggression, vertreiben aber artgleiche Männchen in Brutfärbung von ihrem Fressplatz. Die Weibchen bleiben normalerweise allein oder, wie bei Gome, Minos Reef, und am Chilucha Reef, in großen Schulen. Abgelaicht wird auf dem Sand, auf flachen Felsen entlang oder unter einem größeren Felsen. Die maulbrütenden Weibchen befinden sich in seichtem Wasser, wo sie sich zwischen kleinen Steinen und dem Kies verstecken.

 

Ähnliche Arten:

Melanochromis johanni Männchen sind durch ihre beiden hellblauen, horizontalen Streifen auf dem schwarzen Körper oder, bei Chuanga, dem fast schwarzen Körper gekennzeichnet. Es ist kaum wahrscheinlich, daß die Männchen mit anderen Mbuna verwechselt werden können. Die Weibchen sind jedoch von den Melanochromis interruptus Weibchen nicht zu unterscheiden. Ferner gleichen sie sehr den Pseudotropheus saulosi Weibchen, die sich anhand der deutlich sichtbaren Zähne und dem hochrückigeren Körper erkennen lassen.

 

Quelle:

Ad Konings Atlas der Malawisee Cichliden Band I

 

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