Unsere Zuchtgruppe besteht aus 3 Tieren im Verhältnis 1/2

 

Handelsnamen:

Labidochromis Tanganicae, Labidochromis Yellow, Labidochromis White, Electric Yellow

 

Verbreitung:

Labidochromis caeruleus kommt an der Westkste zwischen Charo und Chizi Point vor und an der Ostküste zwischen Cape Kaiser und Lumbaulo.

 

Varianten und Morphen:

Bei Lion´s Cove und an der Küste zwischen dieser Buch und Charo sind sowohl die Männchen als auch die Weibchen leuchtendgoldgelb gefärbt. Entlang dem südlichen Kopfende der Bucht von Lion´s Cove sind beide Geschlechter in der oberen Körperhälfte gelb und in der unteren weiß. Südlich von Lion´s Cove bis Nkhata Bay sind beide Geschlechter perlweiß mit ab und zu einem schwarzen, submarginalen Band auf Rücken- und Afterflossen. Bei Mundola Point und Chizi Point kommen völlig weiße Tiere vor. Auch entlang der Ostküste können gemeinsam Tiere mit und ohne schwarzes, randständiges Band angetroffen werden. Die gelbe Farbe kommt bei den östlichen Populationen nicht vor, aber einige haben Tiere mit dunklen, senkrechten Bändern, z.B. die Population bei der Insel Lundo.

 

Maximale Länge:

In seinem Lebensraum wächst Labidochromis caeruleus maximal auf etwa 11cm heran.

 

Biotop:

Labidochromis caeruleus ist auf den tiefen Felsenbiotop beschränkt und wird selten im Wasser gesehen, das niedriger als 10m ist. Durchschnittlich kommt er in 25m Tiefe vor, ist aber auch in dieser Schicht selten zu sehen. Ist er einmal in Niedrigwasser zu finden, frißt er meistens von der Höhlendecke. Er wurde auch zwischen Kräuterbeeten in seichtem Wasser gefunden (Lewis, 1982).

 

Ernährung:

Wie die meisten Labidochromis sucht er den Aufwuchs peinlich genau nach Freßbarem ab, bevor er seine Beute zwischen den schmalen Kiefern sichert. Die spitzen Zähne der Kiefer ziehen die Beute wie eine Pinzette aus ihrem Versteck. Die Nahrung besteht aus Wirbellosen, wie Insektenlarven und Krebstierchen. Die Population in Krautbeeten frißt jedoch auch kleine Schnecken.

 

Ablaichverhalten:

Territoriale Männchen wurden keine beobachtet. Abgelaicht wird an jeder beliebigen Stelle im Biotop. Es gibt keine Farbunterschiede zwischen Männchen und Weibchen. Das Männchen balzt vor dem Weibchen, um ihm seine Absicht kundzutun. Die maulbrütenden Weibchen ziehen sich in den Felsenbiotop zurück.

 

Ähnliche Arten:

Die meisten Labidochromis caeruleus sind durch ein schwarzes, submarginales Band auf der Rückenflosse gekennzeichnet. Die perlweiße Farbe oder die goldgelbe Färbung werden bei anderen Labidochromis nicht gefunden. Labidochromis pallidus und Labidochromis mylodon sind cremefarben oder bläulichweiß.

 

Quelle:

Ad Konings Atlas der Malawisee Cichliden Band I

 

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